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Der "Arbeitsort" unter dem Gesichtspunkt von Gesundheit und Sicherheit

Definition des Begriffs "Arbeitsort"

Unter „Arbeitsort” sind sämtliche Örtlichkeiten in den Gebäuden eines Unternehmens oder einer Niederlassung
zu verstehen, an denen Arbeiten ausgeführt werden, einschließlich der sich im Freien befindenden Räumlichkeiten
des Unternehmens oder der Niederlassung, zu denen die Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Tätigkeit Zugang
haben.

Demnach sind eine Laderampe, die Lagerbereiche, der Aufenthaltsraum und die Garderobe ebenfalls als Arbeitsorte
zu betrachten.

Auf diese Arbeitsorte finden minimale Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften Anwendung.

Die Pflichten des Arbeitgebers

a. Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Anlagen

Die Anlagen müssen sicheres Arbeiten gewährleisten, und dies insbesondere in Bezug auf:

  • das Material;
  • die Stabilität;
  • die Beleuchtung;
  • die Belüftung;
  • den Schutz vor Umwelteinflüssen;
  • die elektrischen Anlagen.

Sie müssen sicher und so geplant und ausgeführt sein, dass sie keinen Brand- oder Explosionsherd darstellen.

b. Fluchtwege und Notausgänge

Die Fluchtwege und Notausgänge müssen frei von Hindernissen sein.

Die Türen der Notausgänge müssen sich in Fluchtrichtung öffnen. An den Notausgängen dürfen keine Schiebe-
oder Drehtüren angebracht sein. Die Fluchtwege und Notausgänge müssen eindeutig gekennzeichnet sein.

c. Brandmeldung und Brandbekämpfung

Der Arbeitgeber muss Vorschriften für den Brandfall ausarbeiten, die für jeden Arbeitnehmer gut verständlich
sind.

Diese Vorschriften müssen Nachstehendes beinhalten:

  • die Telefonnummer der Feuerwehr;
  • die Methode und Art der Alarmauslösung.

Die Löschgeräte sind je nach Risikograd und Größe der Arbeitsflächen anzubringen. Sie sind regelmäßig zu
überprüfen und müssen stets einsatzbereit sein.

Darüber hinaus ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet:

  • seine Mitarbeiter in Bezug auf die Handhabung der Feuerlöscher zu unterweisen;
  • einen Alarmplan auszuarbeiten: die Evakuierung der Arbeitsorte muss für den Katastrophenfall
    vorbereitet, geübt und regelmäßig wiederholt worden sein, damit jeder Arbeitnehmer seinen
    Fluchtweg kennt.

Die Kennzeichnung der tragbaren Feuerlöscher muss die nachstehenden Angaben aufweisen:

  • die Beschaffenheit des Löschmittels (Löschpulver, Kohlendioxid...);
  • das Fassungsvermögen in Liter oder Kilogramm;
  • die Art des Feuers, gegen das der Feuerlöscher wirksam eingesetzt werden kann.

d. Belüftung vollständig geschlossener Arbeitsorte

In vollständig geschlossenen Arbeitsorten muss ausreichend saubere Luft vorhanden sein.

Die Atemluft an den Arbeitsorten muss kontinuierlich erneuert werden. Das Volumen der Lufterneuerung wird
in Abhängigkeit von der Art der Arbeiten und von der physischen Beanspruchung der Arbeitnehmer festgesetzt.

Die Luft muss dreimal pro Stunde erneuert werden. Bei starker körperlicher Anstrengung muss die Lufterneuerung
häufiger erfolgen. Bei der Lufterneuerung muss vermieden werden, dass die Arbeitnehmer Luftströmungen
ausgesetzt sind.

Ablagerungen und Verunreinigungen, die der Gesundheit schaden können, sind unverzüglich zu beseitigen. Zu
den umzusetzenden Maßnahmen zählen:

  • Kontrolle der Umlaufgeschwindigkeit der Luft;
  • Reinigung der Leitungen;
  • Regelmäßige Lufterneuerung.

e. Temperatur

Die Gebäude und Arbeitsorte müssen in der kalten Jahreszeit beheizt werden. Es muss darauf geachtet werden,
dass keine gefährlichen Substanzen ausdünsten.

Arbeitsorte, die großer Hitze ausgesetzt sind, sind auf erträgliche Temperaturen abzukühlen.

Die Temperatur an den Arbeitsorten muss während der Arbeitszeit unter Berücksichtigung der angewandten
Arbeitsmethoden und der den Arbeitnehmern auferlegten körperlichen Anstrengung auf den menschlichen
Organismus angepasst werden.

Als Richtwerte werden die nachstehenden Temperaturen empfohlen:

  • sitzende Tätigkeit: + 19°
  • nicht sitzende Tätigkeit: + 17°
  • körperlich anstrengende Tätigkeit: + 12°
  • Büro: + 19°
  • Verkaufsstelle: + 19°
  • Aufenthaltsraum und sanitäre Einrichtungen: + 21°
  • Waschräume, Duschen: + 24°.

f. Fußböden

Die Fußböden müssen befestigt, stabil und rutschfest sein. Sie müssen frei von Wölbungen und Löchern sein
und dürfen keine gefährlichen Neigungen aufweisen.

g. Wände

Innerhalb der Räumlichkeiten oder in der Nähe der Arbeitsplätze und Verkehrswege angebrachte Wände, die
komplett aus Glas bestehen, sind deutlich zu kennzeichnen und müssen aus stoßfesten Materialien bestehen
oder derart gesichert sein, dass niemand mit ihnen in Berührung kommt und im Falle eines Glasbruchs durch
Scherben verletzt wird .

h. Dächer

Der Zugang zum Dach muss verboten sein. Sofern der Zugang erlaubt ist, sind Einrichtungen vorzusehen, die
einen sicheren Zugang ermöglichen.

i. Fenster und Dachfenster

Sie müssen einfach zu öffnen, zu schließen, auszurichten und zu befestigen sein.

j. Türen und Tore

Transparente Türen sind auf Sichthöhe durch eine geeignete Markierung zu kennzeichnen.

Schiebetüren sind durch ein System zu schützen, das den Austritt der Schienen und das Herausfallen der Türen
verhindert. Automatisch betriebene Türen und Tore müssen über eine Notstoppvorrichtung verfügen.

Der ordnungsgemäße Betrieb der automatisch betriebenen Türen und Tore ist regelmäßig zu überprüfen.

k. Verkehrswege und Gefahrenbereiche

Verkehrswege einschließlich Treppen, feste Leitern und Laderampen sind derart zu planen und anzulegen,
dass sie ohne Gefahr benutzt werden können und die in ihrer Nähe beschäftigten Arbeitnehmer keinem Risiko
ausgesetzt sind.

Die Beleuchtungsstärke der Verkehrswege muss mindestens 50-100 Lux betragen.

l. Gefahrenbereiche

Sofern für die Arbeitnehmer in den Arbeitsbereichen eine Sturzgefahr oder die Gefahr herabfallender Gegenstände
besteht, sind diese Örtlichkeiten deutlich zu kennzeichnen.

Die Gefahrenbereiche sind mit Einrichtungen zu versehen, die den unbefugten Zutritt verhindern.

m. Rolltreppen und Rollbänder

Sie müssen vor Quetsch- und Schergefahr geschützt sein.

Sie müssen mit einer leicht erkennbaren und leicht zugänglichen Notstoppvorrichtung versehen sein.

n. Ladeplattformen und Laderampen

Sie müssen eine Breite von mindestens 0,8 m aufweisen.

Sie müssen über mindestens einen Abstieg verfügen; sofern ihre Länge 20 m übersteigt, sind zwei Abstiege
anzubringen. Sofern ihre Höhe 1 m übersteigt, ist ein Absturzschutz vorzusehen.

o. Abmessungen der Räume, Mindestluftraum, Verkehrsfläche an den Arbeitsorten

Die Fläche, die Höhe und der Rauminhalt der Arbeitsorte sind derart zu planen, dass die Arbeit unbehindert,
ohne Einengung und ohne Gefahren für die Gesundheit ausgeführt werden kann.

Die Arbeitsräume müssen die nachstehende Höhe aufweisen:

  • mindestens 2,50 m;
  • mindestens 2,75 m bei 50 m2 Fläche;
  • mindestens 3,00 m bei 100 m2 Fläche.

Die Nutzung der Räume muss für jeden Arbeitnehmer den nachstehenden Mindestluftstrom gewährleisten:

• 12 m³ für sitzende Tätigkeiten;
• 15 m³ für nicht sitzende Tätigkeiten;
• 18 m³ für körperlich anstrengende Tätigkeiten.

p. Aufenthaltsräume

Die Aufenthaltsräume müssen unter Berücksichtigung der Mitarbeiterzahl mit Tischen und Sitzgelegenheiten
mit Rückenlehne ausgestattet sein. Es sind angemessene Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher zu ergreifen.

q. Schwangere Frauen

Schwangere Frauen müssen die Möglichkeit haben, sich unter geeigneten Bedingungen ausgestreckt auszuruhen.

r. Sanitäre Anlagen

Umkleideräume und Kleiderschränke

Den Arbeitnehmern müssen Umkleideräume bereitgestellt warden, wenn sie spezielle Arbeitskleidung tragen
müssen und aus gesundheitlichen oder moralischen Gründen nicht von ihnen verlangt werden kann, dass sie
sich in anderen Räumen umziehen.

Die Umkleideräume müssen eine hinreichende Größe aufweisen und mit Sitzgelegenheiten und Einrichtungen
versehen sein, die jedem Arbeitnehmer ermöglichen, seine Kleidung während der Arbeitszeit wegzuschließen.

Im Falle des Vorliegens bestimmter Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise bei der Arbeit mit gefährlichen
Substanzen oder bei der Arbeit in Nässe oder Schmutz, ist die Arbeitskleidung getrennt von der privaten Kleidung
aufzubewahren.

Duschen, Waschräume

Die Duschen müssen über Warm- und Kaltwasser verfügen; unter bestimmten Bedingungen ist die Möglichkeit
vorzusehen, sich in der Nähe des Arbeitsplatzes zu waschen.

Die Duschen oder Waschräume und die Umkleideräume müssen miteinander verbunden sein. Sofern aus moralischen
Gründen erforderlich, müssen für Frauen und Männer gesonderte Waschräume und Duschen oder deren
gesonderte Nutzung vorgesehen sein.

Toiletten und Waschräume sind in der Nähe der Arbeitsplätze einzurichten, um zu lange Wegstrecken in den
Gängen zu vermeiden.

s. Erste-Hilfe-Räume/Erste-Hilfe-Ausrüstung

Räume

Sind an einem Arbeitsort mehr als 1 000 Personen oder im Falle des Vorliegens besonderer Risiken mindestens
100 Personen beschäftigt, ist mindestens ein Sanitätsraum oder vergleichbare Einrichtung vorzusehen.

Die Räume müssen:

  • als solche gekennzeichnet sein;
    auch mit Krankentragen leicht zugänglich sein;
    mit der geeigneten Ausstattung versehen sein.

Erste-Hilfe-Ausrüstung

Die Ausrüstung muss:

  • sich in der Nähe der Arbeitsorte befinden;
  • leicht zugänglich sein;
  • im Allgemeinen aus Verbandskästen bestehen.

t. Arbeitsorte außerhalb des Unternehmens (Sonderbestimmungen)

Es ist dafür zu sorgen, dass die Arbeit außerhalb der Niederlassungen risikofrei durchgeführt werden kann.
Daher sind die Arbeitsplätze, die Verkehrswege und die sonstigen externen Räumlichkeiten und Anlagen auf
sichere Weise anzulegen.

u. Behinderte Arbeitnehmer

Bei der Einrichtung der Arbeitsorte sind gegebenenfalls behinderte Arbeitnehmer zu berücksichtigen.

Diese Bestimmung gilt insbesondere für Türen, Verbindungswege, Treppen, Duschen, Waschräume, Toiletten und
Arbeitsplätze, die unmittelbar von behinderten Arbeitnehmern verwendet oder belegt werden.

Die Arbeitsmittel

Was versteht man unter Arbeitsmitteln?

Unter dem Begriff „Arbeitsmittel” ist Nachstehendes zu verstehen:

  • jedwede bei der Arbeit eingesetzten Maschinen, Geräte, Werkzeuge oder Anlagen;
    Sämtliche Arbeitsmittel müssen dafür geeignet sein, die Arbeitnehmer vor Risiken im Zusammenhang
    mit Bränden, Explosionen, der Erwärmung der Arbeitsmittel oder der Ausdünstung von Gas,
    Staub, Flüssigkeiten, Dämpfen oder anderen Substanzen zu schützen, die durch die Arbeitsmittel
    erzeugt oder in diesen eingesetzt oder gelagert werden;
  • der Begriff „Bedienungsperson” bezeichnet den oder die Arbeitnehmer, denen der Einsatz eines
    Arbeitsmittels obliegt.

Der Arbeitsplatz und die Position der Arbeitnehmer während des Einsatzes des Arbeitsmittels sind
seitens des Arbeitgebers bei der Anwendung der Mindestvorschriften im Bereich Sicherheit und
Gesundheit ebenso umfassend zu berücksichtigen wie die ergonomischen Grundsätze.

Welche allgemeinen Pflichten obliegen dem Arbeitgeber?

Der Arbeitgeber ergreift die erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung, dass die den Arbeitnehmern im
Unternehmen und/oder in der Niederlassung zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel für die durchzuführende
Arbeit geeignet sind, wodurch die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer beim Einsatz dieser Arbeitsmittel
garantiert ist.

Bei der Auswahl der von ihm einzusetzen geplanten Arbeitsmittel berücksichtigt der Arbeitgeber die besonderen
Bedingungen und Merkmale der Tätigkeit und die im Unternehmen und/oder in der Niederlassung bestehenden
Risiken.

Die Änderungsverordnung vom 12. März 2004 betrifft den Einsatz von für zeitweilige Arbeiten an hochgelegenen
Arbeitsplätzen bereitgestellten Arbeitsmitteln (Leitern, Zugangstechniken, Gerüste).

Muss der Arbeitgeber die Arbeitsmittel überprüfen?

Der Arbeitgeber trägt dafür Sorge, dass diejenigen Arbeitsmittel, deren Sicherheit von den Aufstellungsbedingungen
abhängt, einer anfänglichen Prüfung (nach der Aufstellung und vor der ersten Inbetriebnahme) und
einer Prüfung nach jeder Aufstellung an einem neuen Standort oder an einer neuen Stelle unterzogen werden,
die von fachkundigen Personen mit einer angemessenen Ausbildung durchgeführt wird.

Der Arbeitgeber trägt dafür Sorge, dass diejenigen Arbeitsmittel, die Einflüssen ausgesetzt sind, die zu Beschädigungen
führen, welche Gefahrensituationen auslösen könnten, Gegenstand der nachstehenden Prüfungen sind:

  • regelmäßiger Prüfungen;
  • außerordentlicher Prüfungen seitens fachkundiger Personen.

Die Ergebnisse der Prüfungen sind schriftlich festzuhalten und müssen für die Gewerbeaufsicht verfügbar sein.

Wie sieht es mit den Steuerungssystemen aus?

Die Steuerungssysteme müssen deutlich sichtbar, auf angemessene Weise gekennzeichnet und nach Möglichkeit
außerhalb der Gefahrenbereiche aufgestellt sein. Sie müssen sicher sein und ein Ausfall der Steuerungssysteme
darf keine Gefahrensituation hervorrufen.

Die Inbetriebnahme der Maschinen muss durch eine bewusste Aktion an einem Steuerungssystem erfolgen.

Selbiges gilt für die Wiederinbetriebnahme nach einem Stillstand oder für einen wichtigen Änderungsbefehl
wie einer Geschwindigkeits- oder Druckänderung. Wiederinbetriebnahmen oder Änderungen, die sich aus einem
automatischen Betriebszyklus ergeben, sind nicht vorgesehen.

Wie sieht es mit dem Schutz vor Gefahren aus?

Die Arbeitsmittel müssen mit geeigneten Schutzvorrichtungen gegen herabfallende Gegenstände, Vorrichtungen
zum unmittelbaren Ablassen austretender Gase, Dämpfe Flüssigkeiten und Staubteilchen, Schutzabdeckungen
gegen eventuelle Berst- oder Bruchgefahren, Schutzsystemen in Bezug auf Gefahren beim Kontakt mit
beweglichen Bauteilen, Schutzabdeckungen, die den Kontakt mit Extremtemperaturen vermeiden, sowie den
erforderlichen Abdeckungen zur Vermeidung der Risiken eines direkten oder indirekten Kontakts mit Strom
verfügen.

Müssen die Arbeitnehmer informiert werden?

Die Arbeitnehmer und/oder ihre (in Übereinstimmung mit dem Gesetz vom 18. Mai 1979 zur Reform der Personaldelegationen
ernannten) Vertreter werden über sämtliche beim Einsatz der Arbeitsmittel seitens der
Arbeitnehmer am Arbeitsplatz in Bezug auf die Sicherheit und Gesundheit zu ergreifenden Maßnahmen informiert;
der Arbeitgeber ergreift die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer über
angemessene Informationen und gegebenenfalls über Merkblätter zu den bei der Arbeit eingesetzten Arbeitsmitteln
verfügen.

Die Informationen und Merkblätter müssen mindestens die nachstehenden Angaben zur Sicherheit und Gesundheit
enthalten:

  • die Einsatzbedingungen der Arbeitsmittel;
  • die vorhersehbaren Ausnahmesituationen.

Die Informationen und Merkblätter müssen für die betroffenen Arbeitnehmer verständlich sein.

Müssen die Arbeitgeber ausgebildet werden?

Der Arbeitgeber ergreift die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung, dass die mit dem Einsatz der Arbeitsmittel
beauftragten Arbeitnehmer eine angemessene Ausbildung erhalten.

Wie sieht es mit der Konsultation und der Einbeziehung der Arbeitnehmer aus?

Die Arbeitnehmer und/oder ihre Vertreter sind in Bezug auf die durch die oben genannte Verordnung und deren
Anlagen abgedeckten Themen zu konsultieren und einzubeziehen.

Die persönliche Schutzausrüstung

Unter persönlicher Schutzausrüstung ist jedwede Ausrüstung zu verstehen, die dazu bestimmt ist, vom Arbeitnehmer
im Hinblick auf dessen Schutz vor einem oder mehreren Risiken für seine Sicherheit oder Gesundheit
am Arbeitsplatz getragen zu werden, sowie jedwede diesem Ziel dienende Ergänzungen oder Zubehöre. Die
großherzogliche Verordnung vom 4. November 1994 über die für den seitens der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz
erfolgenden Einsatz persönlicher Schutzausrüstungen geltenden Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit
und der Gesundheit legt die für den seitens der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz erfolgenden Einsatz persönlicher
Schutzausrüstungen geltenden Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und der Gesundheit fest.

Müssen die Arbeitnehmer informiert werden?

Die Arbeitnehmer werden über sämtliche beim Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung am Arbeitsplatz in
Bezug auf die Sicherheit und Gesundheit zu ergreifenden Maßnahmen informiert.

Muss der Arbeitgeber die Arbeitnehmer konsultieren und einbeziehen?

Die Arbeitnehmer und/oder ihre Vertreter sind in Bezug auf die durch die oben genannte Verordnung und deren
Anlagen abgedeckten Themen zu konsultieren und einzubeziehen.

Worin besteht die persönliche Schutzausrüstung?

Nachstehend ein Verzeichnis der persönlichen Schutzausrüstung:

  • Kopfschutz;
  • Gehörschutz;
  • Augen- und Gesichtsschutz;
  • Schutz der Atemwege;
  • Hand- und Armschutz;
  • Rumpf- und Unterleibsschutz;
  • Ganzkörperschutz.

Der Arbeitgeber informiert den Arbeitnehmer vorab über die Risiken, vor denen das Tragen der persönlichen
Schutzausrüstung schützt.

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