Page d'accueil

Einleitung

EINLEITUNG:

Die Arbeitnehmerkammer wurde durch das Gesetz vom 13. Mai 2008 gegründet.

Gründung der Arbeitnehmerkammer

Im Anschluss an Dreiergespräche, die im April 2006 einvernehmlich endeten, haben sich die Regierung und die Sozialpartner darauf geeinigt, das Statut der Arbeiter und der Privatangestellten zusammenzuführen und für alle Arbeitnehmer des privaten Sektors ein Einheitsstatut einzuführen.

Somit wurde mit dem Gesetz vom 13. Mai 2008 in Luxemburg das Einheitsstatut für die Arbeitnehmer des privaten Sektors eingeführt. Gleichzeitig wurden die Arbeiterkammer und die Privatangestelltenkammer im Rahmen einer neuen Arbeitnehmerkammer zusammengelegt.

Die Arbeitnehmerkammer (CSL) verfügt über eine eigene Rechtspersönlichkeit, ist finanziell unabhängig und gehört zum Ressort des Ministers für Arbeit und Beschäftigung.

Da sie unmittelbar in das Gesetzgebungsverfahren des Landes eingebunden ist, soll sie als offizielles Reflexions- und Konsultationsorgan fungieren. Laut Gesetz vom 13. Mai 2008 ist die Arbeitnehmerkammer mit dem Schutz beruflicher Interessen und der Vertretung ihrer Mitglieder betraut.

Ihre Mitglieder

Jeder, der in Luxemburg arbeitet, ist automatisch Mitglied einer Berufskammer, die seine Berufsgruppe vertritt.

Demzufolge sind alle Arbeitnehmer, Auszubildenden und Rentner, die in Luxemburg tätig sind oder waren, mit Ausnahme der Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes, Mitglieder der CSL.

Gegenwärtig zählt die CSL rund 496 000 Mitglieder, was sie zur größten Berufskammer Luxemburgs macht.

Ihre Aufgaben

Die Aufgaben der CSL können wie folgt zusammengefasst werden:

Ihre Organe

Das Plenum ist das oberste Organ der Arbeitnehmerkammer. Es entscheidet über wichtige Angelegenheiten und arbeitet insbesondere die der Regierung zu unterbreitenden Stellungnahmen aus.

Das Plenum wählt einen Vorstand, der das ausführende Organ der Kammer darstellt und die laufenden Geschäfte führt. Er setzt sich aus dem Vorsitzenden, vier stellvertretenden Vorsitzenden, sechs gewählten Beisitzern, dem Kassenwart, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses und der Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengleichheit zusammen.

Vor der endgültigen Abstimmung des Plenums über die Stellungnahmen zu Entwürfen von Gesetzen oder großherzoglichen Verordnungen werden diese Stellungnahmen vom zuständigen internen Ausschuss besprochen und ausgearbeitet. Gegenwärtig gibt es fünf interne Ausschüsse.

Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben werden das Plenum und der Vorstand von einem ständigen Mitarbeiterstab unterstützt.

Sitemap