HIER SIND EINIGE STEUERLICHE UNGLEICHHEITEN, DIE ARBEITNEHMER BELASTEN:

ARBEIT WIRD STÄRKER BESTEUERT ALS KAPITAL.

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DIE HÖCHSTEN EINKOMMEN ENTGEHEN DER BESTEUERUNG.

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EIN IMMER STÄRKER KONZENTRIERTES VERMÖGEN.

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NULL STEUERN AUF GROßE ERBSCHAFTEN.

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ARBEITNEHMER ZAHLEN MEHR STEUERN ALS UNTERNEHMEN.

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EIN WOHNUNGSMARKT, DER AUSSCHLIEßT.

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ÖFFENTLICHE AUSGABEN. EIN LUXUS?

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Die CSL fordert mehr Steuergerechtigkeit: eine stärkere Besteuerung von Kapital und Vermögen sowie die Abschaffung ungerechtfertigter Privilegien.

ARBEIT WIRD STÄRKER BESTEUERT ALS KAPITAL.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
Für eine höhere Besteuerung von Kapital und Vermögen, um Steuergerechtigkeit zu schaffen.
Warum wird Arbeit stärker besteuert als Kapital?

In Luxemburg werden Arbeitseinkommen oft deutlich höher besteuert als Kapitaleinkommen.

Die Zahlen sprechen für sich:
  • Pflichtabgaben machen etwa ein Drittel eines durchschnittlichen Gehalts aus, während sie bei Dividenden unter 5% liegen.
  • Ein Gehalt von 4.000 € kann rund 500 € Steuern pro Monat verursachen, gegenüber weniger als 100 € bei vergleichbaren Dividenden.
  • Ein Kapitalgewinn von 100.000 € aus Aktien kann vollständig steuerfrei sein, während ein gleich hohes Arbeitseinkommen etwa 25.000 € Steuern verursachen kann.

Laut OECD gehört Luxemburg zu den Ländern mit der größten Differenz zwischen der Besteuerung von Arbeit und Kapital.

Eine höhere Besteuerung von Kapital und Vermögen ist notwendig, um eine faire Beteiligung aller zu gewährleisten und Steuergerechtigkeit zu schaffen.

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DIE HÖCHSTEN EINKOMMEN ENTGEHEN DER BESTEUERUNG.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
Das luxemburgische Steuersystem soll progressiv sein: Wer mehr verdient, soll mehr beitragen. Die Zahlen zeigen jedoch eine differenziertere Realität.
GRENZSTEUERSATZ
(STEUERTARIF 1)
Grenzsteuersatz Grafik
Zu versteuerndes Jahreseinkommen

Der Grenzsteuersatz steigt zwischen 13.000 € und 54.100 € Einkommen von 0% auf 39%. Das ist der Bereich, in dem sich die meisten Arbeitnehmer befinden.

Der Höchstsatz von 42% greift erst ab 234.870 €, was die Progression für sehr hohe Einkommen begrenzt.

Zwischen 2002 und 2019 stieg der effektive Steuersatz der Mittelschicht von 13,2% auf 21,4% (+62%), während er bei den wohlhabendsten Haushalten nahezu stabil blieb (22,1% → 21,6%).

Heute finanzieren die Mittelschichten 72,8% des soziofiskalischen Systems, obwohl sie nur 61,4% der Haushalte ausmachen.

Es braucht ein Steuersystem, in dem jeder entsprechend seiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit beiträgt, um Steuergerechtigkeit zu erreichen.

EIN IMMER STÄRKER KONZENTRIERTES VERMÖGEN.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
In Luxemburg wird ein erheblicher Teil des Vermögens von einer Minderheit der Haushalte gehalten, eine Situation, die den sozialen Zusammenhalt schwächt, ohne eine echte wirtschaftliche Rechtfertigung zu bieten.
Circle Graph
48,6 %
51,4 %
Die reichsten 10 % der Haushalte
Die verbleibenden 90 % der Haushalte
Die Zahlen sprechen für sich:
  • Die reichsten 10 % besitzen 48,6 % des Gesamtvermögens, und die reichsten 5 % allein halten 35,1 %.
  • Im Durchschnitt übersteigt das Nettovermögen der reichsten 10 % 6 Millionen Euro, und das der reichsten 5 % liegt bei fast 9 Millionen Euro.
  • Einkommensgenerierendes Vermögen ist noch stärker konzentriert: 73 % gehören den reichsten 5 % und 87,5 % den reichsten 10 %.

Es ist unerlässlich, die Steuerpolitik neu zu denken und die Besteuerung von Vermögen einzubeziehen. Dies würde dazu beitragen, Ungleichheiten zu verringern und Ressourcen zu mobilisieren, um zentrale Herausforderungen zu bewältigen: die Wohnungskrise, den ökologischen Wandel und die Bevölkerungsalterung.

Eine solche Reform könnte in Form einer Steuer auf sehr große Vermögen erfolgen, wobei ein großzügiger Freibetrag vorgesehen wird, sodass nur die wohlhabendsten Haushalte betroffen sind.

NULL STEUERN AUF GROßE ERBSCHAFTEN.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
In Luxemburg macht das Fehlen einer Besteuerung in direkter Linie Erbschaften zu einem starken Mechanismus zur Reproduktion von Ungleichheiten über Generationen hinweg.
Die Fakten:
  • Mehr als 4 von 5 Erbschaften werden nicht besteuert.
  • Nur ein Drittel der Haushalte hat geerbt, und 83% des übertragenen Vermögens gehen an die reichsten 10%.
  • Rund 350 Milliarden Euro Vermögen werden eines Tages übertragen, größtenteils steuerfrei.

Erbschaften sind längst nicht mehr nur familiäre Unterstützung, sondern ein zentraler Mechanismus zur Vermögenskonzentration. Je reicher man ist, desto mehr erbt man, und desto stärker festigt man seine wirtschaftliche, soziale und politische Position.

ES IST ZEIT, EINE ERBSCHAFTSSTEUER EINZUFÜHREN,

die Privilegien begrenzt und eine gerechtere Umverteilung ermöglicht, um echte Steuergerechtigkeit zu gewährleisten.

WIR SETZEN UNE JEDOCH FÜR EINE FAIRE UND AUSGEWOGENE REFORM EIN:

Ein großer Teil des übertragenen Vermögens sollte steuerfrei bleiben, um kleinere Erbschaften zu schützen und sicherzustellen, dass diese Steuer nicht die breite Bevölkerung, sondern sehr große Vermögen betrifft, in denen sich heute ein Großteil des Reichtums konzentriert.

ARBEITNEHMER ZAHLEN MEHR STEUERN ALS UNTERNEHMEN.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
Die CSL ist der Ansicht, dass Unternehmen stärker zu kollektiven Investitionen beitragen sollten, um eine gerechtere Gesellschaft zu fördern.

In Luxemburg wird der Staatshaushalt größtenteils von den Haushalten getragen, während Unternehmen verhältnismäßig deutlich weniger beitragen.

Die Zahlen zeigen ein Ungleichgewicht:

  • Haushalte tragen rund 37% der Staatseinnahmen durch die Einkommensteuer und weitere 22% durch die Mehrwertsteuer bei.
  • Unternehmen tragen nur etwa ein Viertel zu den Einnahmen bei, obwohl ihre Gewinne zwischen 2020 und 2024 um 42% gestiegen sind.
  • Der offizielle Körperschaftsteuersatz liegt bei etwa 24%, doch der tatsächlich gezahlte Satz kann dank Steuernischen und Optimierung auf 1% bis 8% sinken.
  • Der Anteil der Unternehmensbesteuerung an den Staatseinnahmen ist seit 2000 um 4 Prozentpunkte gesunken, während der Anteil der Haushalte um 12 Punkte gestiegen ist.
ENTWICKLUNG DES ANTEILS BESTIMMTER STEUERN AN DEN STAATSEINNAHMEN
Entwicklung des Anteils bestimmter Steuern an den Staatseinnahmen
Steuern auf Löhne
Körperschaftsteuer

Es ist unerlässlich, dass Unternehmen, insbesondere die profitabelsten, einen fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Eine stärkere tatsächliche Besteuerung von Unternehmen würde helfen, öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren, den Druck auf Arbeitseinkommen zu verringern und ein ausgewogeneres sowie gerechteres Wirtschaftsmodell zu gewährleisten.

Die Zahlen sind eindeutig:
  • Immobilienpreise liegen real noch immer etwa 50% über dem Niveau von 2010.
  • Die Mietbelastung im privaten Sektor stieg von 31,8% im Jahr 2016 auf 39,3% im Jahr 2023.
  • Für die einkommensschwächsten Haushalte beträgt sie 55,6%, mehr als die Hälfte des Einkommens.
  • Bis zu 20.000 Wohnungen stehen derzeit leer und sind dem Markt entzogen.
  • Allein die 1.000 größten Eigentümer besitzen 46,9% des Baulands.

Ein angespannter Markt, unzureichendes Angebot und die Konzentration von Grundbesitz treiben die Preise und schließen immer mehr Menschen aus.

Steuerliche Maßnahmen gegen Baulandhortung, die Besteuerung leerstehender Wohnungen, der Ausgleich steuerlicher Vorteile und die Unterstützung von Mietern sind entscheidend, um einen fairen Zugang zu Wohnraum für alle zu gewährleisten.

EIN WOHNUNGSMARKT, DER AUSSCHLIEßT.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
Die Wohnungskrise in Luxemburg hat ein kritisches Niveau erreicht und gefährdet den Zugang zu einem grundlegenden Recht.

ÖFFENTLICHE AUSGABEN. EIN LUXUS? NEIN, EINE UNVERZICHTBARE INVESTITION.

ÖFFENTLICHE AUSGABEN HALTEN UNSERE GESELLSCHAFT ZUSAMMEN.
In Luxemburg gibt der Staat 40,4 Milliarden Euro aus, um menschenwürdige Lebensbedingungen zu sichern.
Wichtige Kennzahlen:
42%
der Ausgaben gehen in die soziale Sicherung
86%
der Gesundheitsausgaben sind öffentlich
11%
finanzieren die Bildung, mit mindestens 20.000 € pro Schüler und Jahr
60%
der wirtschaftlichen Ausgaben fließen in den Verkehr, der für alle kostenlos ist
90%
der Sozialausgaben sind Transfers, die Ungleichheiten verringern und vor Lebensrisiken schützen

Ohne öffentliche Finanzierung wären Gesundheitsversorgung, Bildung oder Mobilität für viele unzugänglich. In Krisenzeiten kann jeder investierte Euro bis zu 2,5 € an Ertrag erzeugen.

Die Stärkung öffentlicher Ausgaben ist entscheidend, um die Bevölkerung zu schützen und eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft zu gewährleisten.

EIN SYSTEM, DAS UNGLEICHHEITEN SCHAFFT.

FINDEN SIE DAS GERECHT?
Unsere Feststellung: Während Steuernischen Ungleichheiten verstärken, rutschen immer mehr Arbeitnehmer in die Armut.

Unser Ziel: Ein Steuersystem, in dem alle entsprechend ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit beitragen. Für echte Steuergerechtigkeit.

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Die CSL fordert mehr Steuergerechtigkeit:

eine stärkere Besteuerung von Kapital und Vermögen sowie die Abschaffung ungerechtfertigter Privilegien.